Werbeartikel – im Trend oder alter Hut?

Give-aways to give away…

Nein, so funktioniert es nicht mehr. Die alte Methode, bei der Werbeartikel zur einmaligen Nutzung, wie beispielsweise die übergroße Tasche bei Konferenzen, gedacht waren, um danach weggeworfen zu werden, hat den Trend zur Nachhaltigkeit nicht überdauert. Zum Glück! Denn bei der Müllschwemme im Ozean in dem digitalen Zeitalter, in dem wir leben, brauchen wir nicht noch mehr Müll. Trotzdem bleiben die Werbeartikel, die sogenannten Give-aways, weiter bestehen. Nur die Voraussetzungen für die Werbeträger haben sich ein wenig geändert. Vor allem soll es nun nachhaltig sein, also nicht umweltschädlich, oder zum wegwerfen. Und nützlich soll es sein, also der Werbeartikel sollte einen nützlichen Zweck erfüllen. Einige alte Werte, die bis heute Grundvoraussetzungen der Werbeartikel sind, bleiben dennoch dieselben.

Nachhaltige Werbeartikel sind teuer, oder?

Das muss nicht sein. Auch phase grün setzt auf recycelte Kugelschreiber und genau die waren eben nicht teurer als die konventionelle Alternative. Manchmal ist die umweltfreundliche Lösung auch die hochwertigere. Denken wir beispielsweise mal an Plastik- vs. Stofftaschen. Schon Tüten aus Papier sehen eleganter aus, als ihr Plastik-Gegenstück. Und bei Werbung im Allgemeinen sollte man sich ehrlich fragen, wie man sich als Unternehmen präsentieren möchte: langlebig oder zum Wegwerfen?

Nutzen und Wert

Denn hier ist auch schon das Ausschlusskriterium für den Nachhaltigkeitsaspekt: Es muss einen Nutzen haben, respektive eine gewisse Wertigkeit für den Empfänger haben. Bei Kugelschreibern, Blöcken, USB-Sticks und sonstigen ist das der Fall. Am besten verbindet der Beschenkte mit dem Produkt, das er im Idealfall des Werbenutzens regelmäßig in Händen hält, eine Erinnerung an die Konferenz, die Schulung, den Vortrag und ja, das Unternehmen dahinter. Verstärkt wird dieser Effekt, wenn man den Werbeartikel tagtäglich benutzt.

Man begehrt, was man täglich sieht

Und was man regelmäßig im Gedächtnis hat, bleibt auch dort. Darauf weisen zumindest die 3,5 Milliarden Euro hin, die in Deutschland 2017 laut einer Branchenstudie aus der Industrie für Werbeartikel ausgegeben wurden. In einem Interview bei Deutschlandfunk Kultur am 09.01.19 erklärte Professor Michael Paul, Marketingfachmann an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, die Werbeartikel seien noch immer auf Platz 2, direkt hinter der TV-Werbung vertreten. Man vergesse die einfachen Mittelchen zur Erhöhung der Reichweite und Erinnerung der Kunden gerne mal, wenn man an Werbemaßnahmen denke. „Dabei haben sie doch noch immer denselben haptischen Effekt.“ Und das ist einzigartig in der Werbung.

Zum Anfassen

Wenn man physisch etwas in Händen hält, erkennt man es als sein Eigenes an. Man besitzt etwas und meist weiß man auch noch, wann und woher man es bekommen hat, das Geschenk. Man eignet es sich an und somit assoziiert es ganz andere Wertigkeiten bei uns als „nur“ visuelle Werbung. Ob nun Kugelschreiber oder Datenträger, mit Werbeartikeln macht man nicht nur dem Kunden immer wieder aufs Neue eine Freude, sondern es lohnt sich fürs eigene Unternehmen nachhaltig.

Update: Fast 70% haben bereits einmal aufgrund von Nachhaltigkeitsaspekten auf ein Produkt verzichtet.


phase grün testete bereits unter anderem recycelte Kugelschreiber, nachhaltige Taschen und Rucksäcke und Notizblöcke aus Naturpapier. Aber auch bei Ihren anderen Ideen für günstige und nachhaltige Werbeartikel beraten wir Sie gerne, denn:
Beides ist möglich. 🙂

Quellen:
Deutschlandfunk Kultur: „Give away and more“ – welche Rolle spielen Werbeartikel heute noch?
Marketing Börse: Nachhaltige Werbemittel – Werben mit gutem Gewissen