buy one donate one

Wieso Kaffee aufschieben?

Eine ganz simple Form von „buy one, donate one“ ist wohl der suspended Coffee oder auch „Café sospeso“. Das Konzept gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren in verschiedenen Cafés und Bars in Neapel; eine Tradition, die womöglich im Zuge des Krieges in Italien ihren Ursprung hat. Auch hier in Deutschland ist der aufgeschobene Kaffee * mittlerweile ein großes Thema. Wo genau ihr diesen bekommt, erfahrt ihr hier: Liste der beteiligten Cafés in Deutschland *. Bei der Methode geht es darum, in einer Bar oder einem Café einen Kaffee doppelt zu bezahlen. Jedoch einen davon, den nicht getrunkenen Kaffee, vom Barista an Bedürftige ausschenken zu lassen. Kurz: Man teilt. Willkommen zu der einfachsten Form von Spenden Marketing.

Einer für alle, alle für einen

Im Bereich Schuhe sorgt Toms mit ihrer „one for one“ * Kampagne für Aufsehen. Dabei spenden sie für jedes verkaufte Paar. Diese Spenden gehen an verschiedene Projekte wie beispielsweise neue Schuhe oder ein Zugang zu Wasser für Bedürftige. Auch um Wasser geht es bei dem 1+1 Prinzip von Share *. Das Unternehmen verspricht mit jedem verkauften Produkt einem Menschen in Not zu helfen. Die erste Idee des Gründers von Share, Sebastian Stricker, war eine App, wobei man während dem Mittagessen beispielsweise einen kleinen Betrag per App spenden kann. Durch Transparenz vermarkten sie jedes Hilfsprojekt in nah und fern durch ihre Produkte. Der Online-Juwelier gardens of the sun * verfolgt eine abgewandelte Form dieser Idee. Für jede Schmuck-Bestellung und jedes Newsletter-Abonnement wird ein Baum auf Borneo gepflanzt. Außerdem ist deren Verpackung nachhaltig und der Schmuck hat ein reines Gewissen.

Baum-hohe Ziele

Auf Bäume setzt auch ein etwas anderes Start-up und versucht damit eine Offensive gegen Spitzenreiter-Suchmaschine Google. Ecosia * pflanzt für jede Suchanfrage einen Baum und das bringt richtig viel. In einem Artikel der Lead Digital * heißt es, dass Ecosia bereits über 45 Millionen Bäume gepflanzt hat und ihr Ziel es sei, die Milliarden-Marke zu knacken. Die mittlerweile unter den 700 bestbesuchtesten Websites vertretene Plattform, war zuletzt im Gespräch, als es RWE ein Angebot über den Hambacher Forst machte, um die Abholzung zu verhindern. Die Marketingkosten übersteigen derzeit noch die Aufforstungskosten. Aber wenn die Baumpflanzung so vorankäme, sei das in Ordnung, erläutert der Gründer der Webseite, Christian Kroll, im Artikel.

Win-win-Strategie

Jedoch wie vermarktet man am besten eine Spende? Darüber zerbrechen sich die Hilfs- und Wohltätigkeits-Organisatonen schon seit langem die Köpfe. Mit Geschichten: das funktioniert ganz gut. Mit Irreführung: na ja, lieber nicht. Aber mit einem Nutzen für den Spender: das geht immer. „Du hast auch etwas davon, wenn du spendest.“ oder „Jemand anderes profitiert ebenso wie du, wenn du kaufst.“ Seien wir ehrlich: Andere haben etwas davon, wenn ich einkaufe? Leute kaufen etwas, damit ich etwas umsonst bekomme? Das klingt fast zu perfekt und ja, das ist es auch irgendwie – genau genommen also ein Gewinn für alle.

Die Kunst des Teilens vermarkten

Ob nun RWE ein Angebot erhält, das das Unternehmen nur abschlagen kann oder ob man Werbung beim Konkurrenten macht: Jede Publicity ist gute Publicity. Außerdem wird es in der Zeit der Millennials ( siehe hierzu unser Blog-Beitrag: Millennials ) zunehmend leichter, Nachhaltigkeit als Produkt zu vermarkten. Man darf sich voll uns ganz auf den Umwelt- oder Hilfsaspekt fokussieren und erhält meist Zustimmung. Wertebasierte Kommunikation ist zu einem Wettbewerbsvorteil geworden und das ist gut so. Social Marketing bekommt in diesem Zusammenhang eine ganz neue, wahre Bedeutung.

We do

Auch wir bei phase grün haben das „Bäume-pflanzen“ für uns entdeckt. In unserem CSR-Bericht findet ihr auch unsere Baumspender-Urkunde, die durch „die Gute“ Schokolade von Plant for the Planet * initiiert wurde sowie weitere wichtige Details über Nachhaltigkeit bei phase grün. Den Bericht stellen wir euch gerne zur Verfügung. Sendet dazu einfach eine kurze unverbindliche E-Mail an kreativ@phasegruen.de oder lest einfach unseren Blog-Beitrag zu diesem Thema: Deutschland – die erste Klimaneutrale Industrienation ? Nun sind wir auf der Suche nach neuen Ideen. Postet gerne eure Vorschläge hier in den Kommentaren.

Quellen:

https://www.lead-digital.de/die-gruene-suchmaschine-ecosia

https://www.ecosia.org

https://gardensofthesun.net

https://www.share.eu

https://www.shoptoms.de

https://www.plant-for-the-planet.org

http://aufgeschobener-kaffee.de

*Werbelink (Kennzeichnung nur aus rechtlichen Gründen; unentgeltlich)

Comments  / 2

  • Wie wäre es hiermit: -replace plastic- Das ist eine App gegen Plastikverpackungen.
    Dabei kann direkt im Supermarkt über die App ein Produkt gescannt werden, wodurch eine E-Mail an den Hersteller des entsprechenden Produkts automatisch formuliert und gesendet wird. Die weist das Unternehmen freundlich darauf hin, dass man mit der Verpackung nicht einverstanden ist und man sich Verbesserungsvorschläge wünscht. hier der Link dazu: https://www.replaceplastic.de/#/meta/about

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