Wie wir die Konzentration wiederfinden

phase grün besuchte die IHK-Veranstaltung mit dem gefragten Redner Dr. Marco Freiherr von Münchhausen unter dem Namen „Das digitalisierte Gehirn: Wie wir die Kraft der Konzentration wiederfinden können“.

Von Zerstreuung zu Konzentration

Die Digitalisierung wird immer mehr zu unserem Alltag. Und neben den ganzen Computern und Smartphones vergessen wir manchmal den eigentlich besten Computer der Welt: unser Gehirn. Doch unser Gehirn kann nur effizient arbeiten, wenn es nicht ausgebremst wird. Der Grundzustand des Gehirns ist ein Zustand der Zerstreuung, und nicht der Konzentration. Aber für eine gewisse Zeit benötigen wir diese Konzentration um beispielsweise wichtige Aufgaben im Job erfüllen oder für einen wichtigen Test lernen zu können.

Auch unsere Vorfahren hatten auf der Suche nach Nahrung und zum Schutz vor Feinden ihre Augen überall, aber sobald sie ihr Jagdobjekt gesichtet hatten, waren sie mit all Ihren Sinnen bei diesem einen Objekt – sie waren konzentriert. Diesen vergessenen Instinkt gilt es für uns aufzufrischen. Also einfach konzentrieren, oder? Aber wie geht das eigentlich? Dafür muss man nur zwei simple Dinge beachten.

Die Wirkung der Zielsetzung

Ins Büro kommen und drauf los arbeiten – obwohl es die meisten von uns tagtäglich tun, weiß kaum jemand, dass wir damit nicht unser Potenzial ausschöpfen. Es ist wichtig, sich Ziele und Zeitlimits zu setzen um unser Gehirn von der Zerstreuung zur Konzentration zu führen. Je klarer die Aufgabe dabei ist, desto stärker beeinflusst dies unsere Konzentration.

Störungen abschirmen

Der zweite wichtige Punkt, um die Konzentration zurückzuerlangen, ist die Abschirmung von Störungen. Dies wird in der digitalisierten Welt immer schwieriger: das Handy vibriert, das Telefon klingelt, dann will noch der Kollege etwas von dir wissen – und so fällt unsere Konzentration wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Und um diese Konzentration wieder zu finden, brauchen wir dreimal so lange wie die eigentliche Dauer der Unterbrechung. Ein guter Anfang ist es, eine Stunde am Tag alle Störungen abzuschirmen: keine E-Mails, kein Telefon, kein Smartphone oder Tablet und auch kein Gespräch.

Jeder kann Multitasking – oder?

Viele Menschen denken sie wären multitasking-fähig. Dabei kann sich jeder Mensch immer nur auf eine Aufgabe konzentrieren. Und wenn man jetzt denkt: ich kann aber Auto fahren und telefonieren gleichzeitig, dann ist das kein Multitasking, sondern man tut eine Sache nebenbei, was in diesem Fall noch ziemlich gefährlich sein kann. Um die Konzentration zu stärken, befasst man sich bestenfalls immer nur mit einer Sache.

Wir müssen uns nicht von der Digitalisierung fern halten um unsere Konzentration wiederzuerlangen. Jeder von uns hat die Verbesserung seiner Konzentrationsfähigkeit durch ein paar einfache Tricks selbst in der Hand. Also probiert doch einfach mal an eurem nächsten Arbeitstag aus, morgens für eine Stunde Handy und Telefon auszuschalten, euch auf eine wichtige Aufgabe zu konzentrieren und dann werdet ihr sehen, dass ihr eure Ziele viel leichter erreicht als ihr euch vorgestellt habt.

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